Ein Blick auf die Lübecker Altstadt vom Wasser aus.

 

Nach der beschaulichen Spreewald-Tour im letzten Gang zog es die Zuariner in diesem Jahr zum Anpaddeln in das nicht ganz so weit entfernte Lübeck. Dort wurde uns durch die Wakenitzdrachen ein Boot zur Verfügung gestellt, mit dem wir am Vormittag eine ausgedehnte Ausdauereinheit und am Samstagnachmittag eine Tour durch die Kanäle von Lübeck unternahmen.

Die Trainingstour am Vormittag führte uns über die Wakenitz stromabwärts in Richtung des Ratzeburger Sees. Zu Beginn säumten noch zahlreiche Villen das Ufer, doch im weiteren Verlauf nahm die Bebauung immer weiter ab und kurz darauf gab es links und rechts nur noch Natur pur. Erinnerungen an den Marathon im Spreewald wurden wach. Auch dort war während einiger Streckenabschnitte von Zivilisation keine Spur zu sehen.

Nach knapp 12 gefahrenen Kilometern war das ein Richtungswechsel angesagt und die rechte Seite bekam die Chance die Flora und Fauna auf der anderen Seite zu begutachten. Bis dahin hatten wir auch Glück mit dem Wetter. Das hielt auf dem Rückweg aber leider nicht lange an und so kamen wir in den Genuss einen kalten Regenschauers. Dieser sorgte allerdings dafür, dass sich die Geschwindigkeit des Bootes etwas erhöhte. Nach knapp 24 Kilometern kamen wir dann wieder am Ausgangspunkt wohlbehalten, aber nass wieder an.

Nach dem Umziehen und einer ausgiebigen Mittagspause musste das Boot für die Tour durch die Stadt umgesetzt werden. So kam es dann, dass 20 Paddler mit einem langen Boot in der Mitte an einer Fußgängerampel standen. Nach dem Umsetzen ging es dann zum entspannten Teil des Tages über. Gemütlich paddelten wir durch alle Lübecker Wasserstraßen. Vorbei am Lübecker Dom, quer durch den Lübecker Stadthafen bis hin zum Holstentor und der Lübecker Oper.

Wieder am Einsetzpunkt angekommen, standen wieder knapp 8 Kilometer auf der Uhr. Zusammen mit den 24 Kilometern vom Vormittag nahmen wir gute 32 gepaddelte Kilometer mit zurück aus der Hansestadt Lübeck.

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